Jan 062013
 

Nach langer Reise entlang am Rhein trafen die „Jungpiraten“ in der Brexbach-Bucht ein. Dort wurden sie abends von gestrandeten Piraten in Empfang genommen, die sie auf die nächsten Tage einstimmte.

Am nächsten Morgen gab es die ersten Aufgaben für die Crews. Im Lager wurden ein Bannermast und eine Jurte errichtet. Außerdem wurden Piratenflaggen genäht und am Bannermast hochgezogen, darunter zum Beispiel die Flagge der Einhorn-Ottifanten von der Tigerenteninsel. Nachmittags wurden alle einer Piratenprüfung unterzogen. Jede Stufencrew musste beim Schiffszwieback essen und Wasser schöpfen beweisen, dass sie für das Piratenleben taugten. Abends gab es jede Menge Seemannsgarn zu hören, als die Stufencrews davon berichteten, wie sie an der Brexbach-Bucht gestrandet sind.

Freitag wurden die drei Piratencrews durcheinander gewürfelt die zwei stärksten Piraten, die Wölflinge Miriam und Raven, haben sich ihre eigene Crew zusammengestellt. Die beiden Crews trafen in folgende Wettstreits gegeneinander: Tauziehen, Kanonenkugeln tragen, Wettrülpsen und Pantomime. Da die beiden absolut unparteiischen und gerechten Piraten Simone und Martin die Wettkämpfe als unentschieden werteten, wurde der finale Singewettstreit zum entscheidenden Wettkampf ausgerufen. Hier war die Crew von Miriam klar im Vorteil, im Gekrächzte von Ravens Crew bogen sich das Gebälk der Piratenbehausung vor Schmerzen. Nachmittags wurden die Crews auf Forschungsreise geschickt, Ziel war ein Limesturm aus alten römischen Zeiten.

Samstag brach die gesamte Mannschaft auf, und in Begleitung der Jülicher zog die Gruppe zur Marksburg in Braubach. Dort hatte uns eine ältere Dame durch die Burg geführt, das Ritterleben der damaligen Zeit und die Herkunft diverser Sprichwörter erklärt. Die Gruppe bekam einen Einblick in die Küche, das Plumsklo, den Weinkeller, die Folterinstrumente, Ritterrüstungen, und wie ein antiker Kühlschrank funktionierte. Abends hat Nils uns noch eine spektakuläre Show im Feuerspucken geliefert, bevor die beiden Crews noch mal bei einer Goldtaler-Schatzsuche gegeneinander antraten.

Sonntag wurden Bannermast und Jurte wieder abgebaut, die Hütte klar Schiff gemacht, die Jülicher verabschiedet, und der Heimweg angetreten. Nachmittags trafen alle wieder im zivilisierten Düsseldorf an.

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